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Feilmeier Info´s eines Händler´s für ökologische Futtermittel

 

Liebe Freunde,

in diesem Herbst soll TTIP, das Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU, beschlossen werden. Hierzu wurde kürzlich im WDR eine sehr interessante und hintergründige Reportage gesendet. Nachfolgend der Link zu dieser Sendung. Bitte schaut euch diese Sendung frühzeitig an, weil wir erwarten, dass diese auf Druck der Lobbyisten bald entfernt werden muss. Der Filmbericht zeigt auch klar, dass uns die führenden Politiker viele Märchen erzählen und dabei nicht einmal wissen, was überhaupt verhandelt wird. Noch nie habe ich unter den Befürwortern des TTIP jemand erlebt, der übersichtlich denkt. Ordnet man die Aussagen, sind es nur „Suppentellerdenker“. Wehe sie würden versuchen, über ihren Tellerrand, also beruflichen Aktionsbereich, hinauszudenken, rutschen sie wieder zurück, weil man job- und geldabhängig nicht gegen TTIP sein darf. Als Begründung heißt es immer gebetsmühlenartig, dass dann auch die kleineren deutschen Firmen die Möglichkeit haben, am US-Markt mitzumischen. Theoretisch kann das schon zutreffen, aber das gleiche Recht haben dann auch alle amerikanischen Firmen bei uns. Wie wenn unsere kleinen Firmen irgendwann einmal gegen die US-Großkonzerne eine Chance hätten?! Wenn ein Produzent allerdings „Nicht tauschbare Qualität“ herstellt, kann er auch so überall hin verkaufen. Das zeigt der jetzige Markt eindeutig.

 

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Der-gro%C3%9Fe-Deal-Geheimakte-Freihandelsa/Das-Erste/Video?documentId=22761810&bcastId=799280

 

Falls in der Mediathek nicht mehr zu sehen, dann hier auf youtube:

 

http://www.youtube.com/watch?v=aSnAK4Ez37M

 

Ein Hauptgrund, warum dieses TTIP so schnell kommen soll, liegt jedoch ganz wo anders, als immer berichtet. Und genau diese Thematik wird überall verschwiegen, weil Insider Nutznießer sind und viele andere hier keinen Durchblick haben. Die Lebensmittel unter Kontrolle zu bringen ist größer als jede andere Macht. In den USA lagern kontaminierte (auch genveränderte) Agrarrohstoffe. Diese unvorstellbaren Mengen haben sich angehäuft, weil sie wegen verschiedener Substanzen am Weltmarkt nicht mehr verkäuflich sind. Allein beim chinesischen Markt sind es heuer bereits über 3 Mrd. $ an Schaden für die USA, weil China ein Schiff Mais nach dem anderen wieder in die USA zurückschickt. Syngenta wurde deswegen sogar schon verklagt, weil es den sicheren Absatzmarkt der neuen Gentechniksorten versprochen hatte und jetzt stehen die Farmer vor dem Ruin. Diese unverkäuflichen Mengen sollen jetzt frei nach Europa kommen können.

 

Wo liegt aber das Hauptproblem: Wird der Handel freigegeben, dürfen die Mischfutterhersteller ungehindert diese kontaminierten und billigen Agrarrohstoffe einführen und verarbeiten. Ebenso dürfen sie diese an die Landwirte weiterleiten, weil sie zugelassen sind. Der Haftungsausschluss geht aber nicht an die Bauern über. Diese Futtermittel enthalten mitunter auch Rückstände von Medikamenten (aus Genversuchen) und Pflanzenschutzmittel, die Folgeschäden verursachen. Enthalten dann die Erzeugnisse der Bauern diese Rückstände, haften diese für ihre Produkte. Eine Haftpflichtversicherung steigt, wie bekannt, bei zugelassenen Futtermitteln nicht ein. Ebenso haften Verarbeiter (Molkereien, Fleischverarbeiter, Eiererzeuger usw.) wenn dort erst die Rückstände gefunden werden. Ein weiteres, noch viel größeres Problem ist aber die Kontamination der Felder. Die Mischfutterbranche verarbeitet immer mehr im Quetsch-, statt im Mahlverfahren, wegen der besseren Verwertbarkeit. Das Quetschen überstehen die kleinen Körner meist schadlos. Ein Wiederkäuer z. B. kann diese jedoch nicht verdauen. Diese keimfähigen Körner wandern dann über Mist und Gülle auf die Felder und keimen dort mit der anderen Saat. Wir wissen, dass bereits 0,1 % GVO im Saatgut ein Erntegut von einigen % GVO im ersten Jahr auslöst, wegen der Reproduktion beim Aufwachsen. Im Klartext, mit den genveränderten Futtermitteln aus den USA verbreiten wir den Genanbau in unserem Land. BIO ist dann ebenfalls erledigt. Genau nach dem Plan der Industrie. Zitat eines Monsanto-Vertrieblers vor einigen Jahren bei einer Konferenz: „Weltweit gibt es soviel Widerstand gegen die Gentechnik. Wir müssen deshalb die heimliche Kontamination fördern. Dann breitet sich die Gentechnik selbsttätig aus und die Menschen haben keine Wahl mehr.“ Hinzu kommt für Rinder und Schweine die geplante Abnahmeverpflichtung für Futtermittel bei einigen Qualitätsprogrammen, was im Geflügelsektor bereits Standard ist. Man zwingt die Bauern in Programme, nicht nur um sie komplett abhängig zu machen, sondern auch deswegen, um die Gentechnik endlich flächig zu verteilen. Eigentlich müsste man nur die Augen öffnen und den Denkprozess einschalten, um diese Hinweise selbst zu erkennen.

 

Was können wir dagegen tun:

Wir erklären unseren Rohstofflieferanten heute schon, dass wir Import-Rohwaren aus den USA ablehnen. Macht es genau so, damit jetzt schon dort der nötige Druck entsteht. Wenn die Mischfutterbranche weiß, dass solche Futtermittel, trotz legalem billigen Import, keinen Abnehmer finden, werden sie sich auch gegen TTIP einsetzen, weil alle den Umsatz fürchten. Es ist die Pflicht der Mischfutterhersteller, Futtermittel zu liefern, mit denen man NUR gesunde Lebensmittel erzeugen kann. Und wir brauchen diese minderwertigen Futterstoffe aus den USA nicht. „Wer zahlt, schafft an“! Die Sprache der Wirtschaft heißt UMSATZ. Jeder Futterlieferant wird das liefern, was er verkaufen kann. Es liegt also an den Bauern, existenzbedrohende  Futtermittel früh genug abzulehnen und es liegt an den Konsumenten, Lebensmittel abzulehnen, die aus solchen gefährlichen Futtermitteln erzeugt wurden. Schreibt die Hersteller der Lebensmittel an und fragt sie, ob sie diese Futterstoffe aus dem USA ablehnen. Mit TTIP kann alles zugelassen werden, was die Industrie will. Wenn diese Erzeugnisse jedoch niemand kauft, kann sie niemand importieren. So einfach ist das.

 

Nachdem von verschiedenen Agrarhändlern immer wieder erzählt wird, dass gentechnikfreier Sojaschrot sehr knapp ist, lege ich als Infos die Pressemeldungen des VLOG (Verband Lebensmittel ohne Gentechnik) bei. Allein Brasilien hat heuer wieder bedeutend mehr verfügbare GVO-freie Ware und zudem kommt immer mehr aus Südeuropa. Jeder Händler in jeder Region kann jede gewünschte Menge GVO-frei beziehen, wenn er will. Alle restlichen Futterkomponenten sind ohnehin mehr als ausreichend und so gut wie alles GVO-frei vorhanden. Hört also endlich auf, aus Profitsucht die Bürger und Bauern zu belügen.

 

 

Viele Grüße aus dem Passauer Land

 

Feilmeier Josef

- Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel GVO-frei

www.feilmeier.info

 

 

P.S. Weitere Infos:
 

http://www.infosperber.ch/Artikel/Gesundheit/Glyphosat-GVO

 

http://www.ardmediathek.de/tv/Jetzt-red-i/Gegen-Gentechnik/BR-Fernsehen/Video?documentId=20792414&bcastId=14912496

 

http://www.ardmediathek.de/tv/Doku-am-Nachmittag/Die-Propagandaschlacht-um-die-Gentechnik/Einsfestival/Video?documentId=23630778&bcastId=13980890

 

http://einarschlereth.blogspot.se/2014/07/monsanto-falscht-dokumente.html

 

 

Liebe Freunde,

 

ein turbulentes Jahr geht zu Ende. Wie es aussieht, steht ein noch turbulenteres Jahr bevor. Skandale kommen immer öfter. Die Gier nach Macht und Profit wird bei Konzernen und deren Führungskräften immer schlimmer. Die Abhängigkeit der Bürger wird immer größer. Aber leider auch die Gleichgültigkeit der Bürger. Was hätten wir alle an Macht, wenn wir sie nutzen würden.

 

Gleichzeitig erkennt man aber, wie das Gegenteil zu diesen Übeln aus dem Keimstadium herauswächst und immer größer wird. Widerstand und Wahrheit sind wie ein Saatkorn. Es kommt in die richtigen Menschen als „Boden“. Dort keimt es und beginnt zu wachsen. Mit viel Mühe und Ausdauer, aber immer noch unsichtbar und unbemerkt, durchdringt es die harte „Bodenkrume“ in der jetzigen Zeit. Sonnenstrahlen der Wahrheit geben der kleinen Pflanze Kraft, weiter zu wachsen. Dann verzweigt sie sich nach allen Seiten mit den neuen Blättern. Voll im Wachsen und immer noch mit Energie aus dem Saatkorn und den Sonnenstrahlen erkennt das Pflänzchen, dass neben ihr die gleichen Geschöpfe mit demselben Ziel stehen. Man merkt, dass man nicht allein ist. Und genau so ist aus einzelnen Samenkörnern der Wahrheit ein flächendeckender Widerstand geworden. Und diese Pflanzen sind resistent gegen alle Konzerngifte.

 

Seitens der Konzerne, Verbände, Politik oder selbsternannter Experten werden immer wieder neue Ideen geschaffen, uns abhängig zu machen. Sei es durch das Freihandelsabkommen, Zulassung von genveränderten Pflanzen oder auch die Abhängigkeitsfalle angeblicher Gütesiegel. Sie haben alle keine Chance, wenn wir unsere Arbeit bündeln und nicht locker lassen. Man kann alles zulassen, wenn es aber niemand kauft, ist dies alles wertlos. Die Spreche der Wirtschaft heißt „Umsatz“. Was liegen bleibt, wird nicht nachproduziert oder weiter importiert. Bürger und Landwirte müssen wieder hintergründiger und nachhaltiger denken, anstatt schnell auf Lockangebote hereinzufallen. Es gibt niemals Angebote, die zum Schaden der Anbieter und langfristigen Nutzen der Käufer sind. Preiszuschläge oder Rabatte sind fast immer Fallen, weil sie immer in der Gesamtrechnung zum Wohle der Anbieter eingerechnet sind.

 

Wir haben noch viel zu tun. Ich wünsche mir im neuen Jahr, dass diese Erkenntnis noch mehr Leute begreifen.

 

 

 

 

 

Und nachdem die ganze Thematik immer so ernst ist, habe ich eine kleine Weihnachtsgeschichte gefunden, die aufmuntert. Geschrieben von einem unbekannten Schüler. Kinder sagen halt die Wahrheit, sie schreiben und reden wie sie denken.

 

 

 

Ein Schüleraufsatz zum Advent

Der Advent:


Der Advent ist die schönste Zeit im Winter. Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K.

Drei Wochen bevor das Christkind kommt, stellt der Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen. 
Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin. Ich habe einmal den Josef und das Christkind auf den Ofen gestellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen heiß. Das Christkind ist schwarz geworden und den Josef hat es in lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzchenteig geflogen und es war kein schöner Anblick.
Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.
Wenn die Maria ohne Mann und ohne Kind rumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe Gott sei dank viele Figuren in meiner Spielkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkind wollte ich Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch keinen Asterix als Christkind nehmen, da ist das verbrannte Christkind noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkind.
Hinter dem Christkind stehen zwei Ochsen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Saurier habe ich hinein gestellt, weil die Ochsen und der Esel waren mir allein zu langweilig. Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Advent beim Putzen herunter gefallen und er war total hin. Jetzt haben wir nur noch zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.
Normal haben die heiligen Könige einen Haufen Zeug für das Christkind dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapier dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Malboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Malboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole in der Hand. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkind, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen.
Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt. Rechts neben dem Stall haben wir das Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Bier für die Oma dabei. Einen Wolf haben wir nicht, darum lauert hinter dem Baum ein Bär als Ersatzwolf hervor.
Mehr steht nicht in unserer Krippe, aber das reicht voll. 
Am Abend schalten wir die Lampe an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Advent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu langweilig.
Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Advent gelernt und es geht so:
“ Advent, Advent, der Bärwurz brennt,
Erst trinkst ein, dann zwei, drei, vier,
dann haut es dich mit dem Hirn an die Tür! “
Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir nicht merken darf.
Eher es man sich versieht ist der Advent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es auch dahin.
Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt vor Ostern nichts mehr, höchstens man hat vorher Geburtstag.

Aber eins ist gewiss: Der Advent kommt immer wieder.

Autor unbekannt

 

http://www.geldgeschenke-idee.de/html/kurze_weihnachtsgeschichten.html

 

 

Ein schönes Chaos – genau wie derzeit im Lande – vor allem ganz oben. Die Regierungsbildung verlief auch so ähnlich, Man hat auch die „(Regierungs-)Figuren“ so hineingestellt, wie sie gerade frei waren.

 

Trotz allem freue ich mich auf die Zukunft. Ich wünsche euch und eueren Familien, frohe Weihnachten und viel Erfolg und Freude im neuen Jahr. Besonders aber Gesundheit und dass wir zum Ende nächsten Jahres wieder einen Schritt weiter sind. Wir werden die Schöpfung und gesunde Lebensmittel erhalten, genau so wie die Freiheit aller Menschen.

 

 

Viele Grüße

 

Feilmeier Josef

www.feilmeier.info

 

 


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